Projekt Wunschkinder

Wunschkind

Projekt Wunschkinder

Das Projekt „Wunschkinder“ steht für die Motivation der Frauen und Familien, denen der Kinderwunsch bisher unerfüllt geblieben ist.

Ich stelle Mamis und den Nachwuchs vor, die aus der Sehnsucht nach dem Kinderwunsch entstanden sind.

Wenn auch du Mami bist, so nimm an diesem Projekt teil. Schicke mir Fotos von Dir, deinem Spross oder Sprößlingen, deiner Familie mit ein paar Zeilen deiner Story dazu.

Wie verlief deine Schwangerschaft? Wie kam es dazu? Gab es Hürden die es zu überwinden gab?

…so nimmst du Teil: …schicke alles einfach an meine Email-Adresse: kinderwunschtipps@gmail.com – nach Durchsicht melde ich mich bei dir, falls nach Fragen offen bleiben. Schließlich wird dein Beitrag hier von mir geschrieben/eingefügt und veröffentlicht. Ganz unten auf der Seite findest du eine genaue Anleitung wie du am Projekt Wunschkinder teil nimmst.

Ich hoffe auf rege Teilnahme…

Wie du unten erkennen kannst hat Patricia bereits den Anfang gemacht. Möchtest du einen Kommentar dazu abgeben so hast du unten auf der Seite die Möglichkeit dazu.

Patricia, 37

Bei Patricia vermutete der Arzt das PCO Syndrom, zum Glück hat es sich nicht bestätigt. Patricia hatte ihr erstes Babyglück nach dem vierten Versuch der Familienplanung. Mittlerweile ist sie stolze Mama von zwei Töchtern und einem Sohn. Ich danke Patricia für die Teilnahme am Projekt Wunschkinder. Ich wünsche ihr alles Gute für ihre Familie.

Jessica, 26

Jessica hat mir eine ganz tolle Email zugeschickt, die möchte ich nicht vorenthalten. Habe die Mail vollständig übernommen.

Jessica: „Als ich 17 Jahre alt war, blieb meine Periode aus. Aus Angst vor der Diagnose ging ich erst Monate später zum Arzt. Diese prognostizierte mir leider das ich wohl nie Kinder auf natürlichem Wegen bekommen könnte. Mit 17 war mir die Tragweite dieser Diagnose noch nicht bewusst. Was das für meine Zukunft bedeutet und für mein Gefühl gegenüber mir selbst.
Mit 19 lernte ich dann meine große Liebe kennen. Alles war perfekt. Und auch meine Periode kam zurück. Wenn auch in unregelmäßigen Abständen. Ich hatte mich aber damit abgefunden nicht aktiv an Nachwuchs nach zu denken. Eines Tages wurde mir bei allen starken Gerüchen schlecht. Ich fühlte mich seltsam. Aber schwanger konnte ich nicht sein. Da war ich mir sicher. Doch meine Mutter war da anderer Meinung. Sie sagte, ich sehe anders aus. Mein Freund und ich genossen mal wieder einen schönen Tag zusammen und auf einmal musste ich mich übergeben. Da machte es Klick und ich fühlte mich wirklich anders. Konnte das wirklich sein ?!
Der Schwangerschaftstest aus der nächsten Apotheke war tatsächlich positiv. Und auch die nächsten 5 Tests zeigten an „wir sind schwanger“ Ich konnte es nicht glauben. Die Schwangerschaft war unfassbar schön. Es ist ein Geschenk des Himmels. Heute ist mein Sohn fast 5 Jahre alt und ich bin der stolzeste, reichste und glücklichste Mensch der Welt. Man sollte nie aufgeben. Egal wie lang und hart der Kampf auch ist- ein Lächeln deines Kindes,
einmal „Ich liebe dich“ aus dem Mund des kleines Wesens das dich Mama nennt, zeigt dir das es sich gelohnt hat..“

Ich danke Jessica für ihre Teilnahme am Projekt. Ich wünsche ihr und ihrer Familie alles Gute.

Jessika, 28

Liebe Jessika, ich danke auch dir für die Teilnahme am Projekt „Wunschkinder“. Ich habe die Email von Jessika komplett übernommen. Liebe Jessika, ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute.

Jessika: „Ich heiße Jessika und möchte auch kurz von unserer Geschichte zum Wunschkind berichten. Es war auch bei uns nicht besonders einfach. Mein Mann und ich waren schon 9 Jahre zusammen und 1 Jahr verheiratet als wir uns entschieden haben ein Baby haben zu wollen. Nach zwei Jahren verzweifeltens Versuchens beschlossen wir in eine Kinderwunschklinik zu gehen. Alle Werte von mir und auch meinem Mann waren super, also beschlossen wir eine Bauchspiegelung durchführen zu lassen und da kam raus das meine Eileiter verschlossen sind. Uns blieb also nur die künstliche Befruchtung. Mein Mann tat sich erst etwas schwer damit, haben uns aber doch entschieden es durch zu ziehen, der Wunsch war einfach zu groß. Also haben wir im Oktober 2016 eine IVF machen lassen und es hat gleich beim ersten Mal geklappt 😊und seit Juli sind wir die glücklichsten Menschen überhaupt… Immer dran bleiben und positiv Denken, auch wenn es einfacher gesagt ist als getan, aber ich weiß wovon ich spreche und auch ihr schafft das.“

Tobias & Lisa (25 & 26) mit Willy (inzwischen fast 3 Jahre)

Auch Lisa hat mir geschrieben. Liebe Lisa, ich wünsche dir und deinem Mann viel Erfolg zum zweiten Wunschkind. Danke für dieses schöne Bild und deine Email, die ich vollständig übernommen habe.

Lisa: „Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium/Ausbildung, mit festem Job und einer eigenen Wohnung, entschieden wir uns im November 2013 für Nachwuchs. Wir rechneten nicht damit das es gleich klappen würde. Wieso auch, alle erzählen immer, dass es mindestens ein halbes bis ganzes Jahr dauert. Wir hatten ja auch noch Zeit, ich war 22 und Tobias gerade mal 21 Jahre alt. Also war unser Plan, dass wir im Frühjahr 2014 noch mal in den Urlaub fliegen würden. Dann kam der Dezember, Weihnachtsvorbereitungen und dann Weihnachten, ich glaube an unseren Kinderplan hatten wir nicht gedacht. Am 27.12. musste ich noch arbeiten und abends wollten wir zu meinen Schwiegereltern um Feuerzangenbowle zu trinken. Früh meinte zu Tobias, also irgendwie sind meine Tage überfällig und ich habe aber trotzdem ein leichtes Ziehen. Ich kaufte nach der Arbeit gleich zwei Schwangerschaftstests. Den ersten machte ich noch an dem Nachmittag – Tatsache, sowas von positiv. Dann hieß es erstmal, Ausrede suchen, damit ich um die Feuerzangenbowle drum herum kam. Da mich aber immer öfter Kopfschmerzen plagen und das auch bekannt ist, wurde das zur Ausrede. Klappte super. An dem Abend haben wir bei meinen Schwiegereltern geschlafen und an dem nächsten Morgen musste ich einfach nochmal einen Test machen. Noch deutlicher ging es dann aber wirklich nicht – SCHWANGER.

Wir freuten uns riesig und entschieden uns gegen den geplanten Urlaub und waren eine Woche an der Ostsee. Anfang September kam dann ziemlich pünktlich unser Willy auf die Welt. Wir waren überglücklich. Es war alles so perfekt, auch wenn wir uns oft anhören mussten, dass wir doch noch so jung sind. Bereut haben wir nichts. Zwei Jahre später, nun mit Haus und Trauschein, wollten wir dann gern ein Geschwisterchen für unseren Prinzen. Ging nicht ganz so fix, aber nach 3 Monaten hielten wir wieder einen positiven Test in der Hand. Termin war um unseren ersten Hochzeitstag herum. Alles perfekt. Bis zum Januar 2017.

Mit Blutungen bin ich ins Krankenhaus gefahren und dort konnte man keinen Herzschlag mehr sehen. Eine Welt brach zusammen. Ich war doch schon in der 12. Woche. Und wir hatten es doch Weihnachten schon allen erzählt. Alle freuten sich riesig. Wir haben viel geweint, aber unser Willy hat uns Kraft gegeben. Wir wissen, dass auch dies etwas natürliches ist und das Kind keine Überlebenschancen gehabt hätte.

Jetzt sind wir im 6ten Übungszyklus, geklappt hat es noch nicht, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. “

Katja und Michael

Katja und Michael haben auch bereits ihr Babyglück. Ich danke für die Teilnahme am Projekt. Ich wünsche euch dreien alles Gute und Liebe. Die Mail habe ich vollständig übernommen.

Katja und Michael: „Danke für die Möglichkeit unsere Geschichte weiter zu geben. 😊

Unser Weg begann im Mai 2014. Wir haben gerade ein Haus gekauft und beschlossen anzufangen zu hibbeln. Daraufhin ließ ich mir meine Spirale ziehen. Aufgrund einer Gerinnungsstörung habe ich noch nie mit der Pille verhütet und war deshalb sehr zuversichtlich dass es recht bald klappen würde. Mein Körper musste sich schließlich nicht umstellen und ich hatte schon immer einen regelmäßigen Zyklus. Die ersten Monate war ich auch noch ziemlich gut drauf. Ich hatte viel gelesen und wusste, dass es nicht auf Anhieb klappen musste. Ich kaufte trotzdem eine ganze Menge Ovulationstests um ganz sicher zu sein, dass ich auch wirklich einen Eisprung habe. Immer mehr wurde unser Kinderwunsch für uns zur „Schwerstarbeit“.
Es verging ein Jahr und ich wurde zunehmend verzweifelter. Ich hatte Sorge, dass unser unerfüllter Kinderwunsch an meiner Gerinnungsstörung liegen könnte und habe mich an eine Kinderwunschklinik gewandt. Dort sagte man mir, dass ich mich mit einem Spermiogramm wieder melden sollte.
Also ging mein Mann zum Urologen. Mit dem Ergebniszettel zurück in die Klinik. Dieser Arzt schaute sich den Zettel an und fing an uns aufzumalen, welche Möglichkeit wir jetzt haben. Uns war in dem Moment überhaupt nicht klar, was er da sprach.
Wir benötigten eine ICSI – keine andere Möglichkeit wäre erfolgversprechend, da die Spermienanzahl mit unter eine Million Spermien sehr gering ist. Man soll ja meinen dass einen Million eine ganze Menge ist. Wir benötigen also eine Kinderwunschbehandlung.
Bei unverheirateten Paaren muss man allerdings 100% der Kosten selbst tragen. Im Sommerurlaub überlegten wir also was wir tun sollen. Für uns stand fest dass wir eine Familie werden wollen und auch irgendwann heiraten wollen. Daher zogen wir unsere Hochzeit etwas vor und heirateten im April 2016. Eine wirklich wunderschöne Hochzeit. Wir wollten auf keinen Fall dass es sich für uns nur so anfühlt als hätten wir geheiratet um Kosten zu sparen. Nach unseren Flitterwochen im Juni haben wir dann mit der Behandlung im Juli begonnen.
Wir hatten eine ICSI im langen Protokoll. Das heißt wir haben bereits am 21. Zyklustag des vorherigen Zyklus mit der Downregulation angefangen. Jeden Morgen eine Spritze in die Bauchfalte und zusätzlich eine Trombosespritze wegen der Gerinnung. Sobald ich meine Tage bekomme, sollte ich wieder kommen. Mein sonst so regelmäßiger Zyklus ließ mich allerdings im Stich und ich bekam meine Tage nicht pünktlich und die Kinderwunschklinik machte über den Sommer zu, weshalb ich den Versuch abbrechen musste. Also fing mit dem 21. Zyklustag wieder alles von vorn an und endlich konnte ich auch am dritten Zyklustag mit der Stimulation beginnen. Jeden Morgen drei Spritzen und eine Kortisontablette.
Beim Ultraschall wurde dann festgestellt dass die Eizellen gut gereift sind und entnommen werden können. Es war ein Freitag und wir waren furchtbar aufgeregt. Wir sind also morgens in die Klinik – ich Richtung OP und mein Mann zum Sperma abgeben. Im Aufwachraum vom OP stehen acht Betten. Alle voll. Insgesamt wurden an dem Tag bei 12 Frauen die Eizellen entnommen. Eine nach der anderen ging in den OP wurde nach der Entnahme wieder zu ihrem Bett geführt. Ich war Nummer 4 im OP. Als ich wieder aufwachte ging es mir nicht besonders gut. Mir konnten 19 Eizellen entnommen werden – ich hatte wohl eine Überstimulation. Ich war die 4. im Op und die 12. die den Aufwachraum verlassen konnte. Am Samstag Morgen konnte ich in der Klinik anrufen und nachfragen wieviele Eizellen sich befruchten lassen haben.
Vor dem Telefonat war ich furchtbar nervös – ich hoffte so sehr, dass sich so viele Eizellen wie möglich befruchten ließen. Wir haben ein befreundetes Paar die sich bereits diverse male Eizellen einsetzen ließen und erst beim 8. Mal hat es geklappt. Wir brauchten also viele befruchtete Eizellen.
Für mich war das Telefonat ernüchternd. Nur elf Eizellen waren gut genug um sie zu befruchten und davon ließen sich nur sieben befruchten. Von diesen sieben Eizellen haben sich nur fünf weiterentwickelt.
Wir wollten uns zwei Eizellen wieder einsetzen lassen – also wurden die anderen drei für einen weiteren Versuch eingefroren. Mir wurde schnell klar, dass ich die ganze Stimulation schon bald wieder über mich ergehen lassen muss. Ich war traurig und ich hatte immer noch mit den Folgen der Überstimulation zutun. Ich hoffte also erstmal dass am Montag der Transfer überhaupt stattfinden kann, damit die zwei Eizellen nicht verschenkt waren.
Gott sei Dank ging es ab Sonntag aufwärts und ich konnte am Montag Nachmittag meine zwei Eizellen wieder bekommen. Es war ein 8-Zeller und ein 6-Zeller. 14 Tage später sollte ich zum Schwangerschaftstest wieder kommen. Drei Tage vor dem Test hatte ich allerdings Schmierblutungen und habe den Versuch bereits abgeschrieben.
Als mein Mann und ich am Tag des Tests in der Kinderwunschklinik erschienen sind und wir sagten dass wir noch nicht getestet haben, waren alle überrascht.
Ich gab also meinen Urin ab und wir warteten im Behandlungszimmer. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam eine Schwester rein und sagte nur zu uns, dass der Test „schon mal gut aussieht“.
Das war unglaublich! Wir haben überhaupt nicht damit gerechnet und nun soll es offenbar gleich beim ersten Mal geklappt haben.
Die Ärztin bestätigte dies noch mit einem Ultraschall und wir sollten in einer Woche wieder kommen.
Wir konnten es nicht fassen! Eine Woche später hatten wir erneut einen Ultraschall und es wurde festgestellt, dass sich eine Eizelle festgekrallt hat. Wir waren überglücklich!
Mir ging es wirklich sehr gut und ich hatte eine tolle Schwangerschaft. In der 17. Schwangerschaftswoche haben wir erfahren dass wir ein kleines Mädchen erwarten und als mir plötzlich in der 36. Woche die Fruchtblase platze konnte ich es nicht fassen dass unser kleines Wunder nun bald bei uns sein wird.
Drei Jahre nach dem Beginn unserer Reise kam unsere kleine Prinzessin endlich auf die Welt! Uns ist absolut bewusst, dass wir einen 6er im Lotto bekommen haben, dass es beim ersten Versuch direkt geklappt hat! „

Michaela

Ich danke Michaela für ihre Unterstützung am Projekt Wunschkinder. Ich habe ihre Mail vollständig übernommen. Danke für die schönen Bilder. Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute. 🙂

Mein Wunsch nach Familie war immer da und wusste schon sehr früh das ich gerne einmal Kinder bekommen möchte.  Als ich dann meinen Mann getroffen habe, der ebenfalls gerne Kinder wollte, haben wir nach  ca 5 1/2 Jahren beschlossen ein Kind zu bekommen. Ich wusste auch, dass ich es genau Planen musste mit unserem Kind, da ich Epileptikerin ( Absencen) habe. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich sehr gut eingestellt bin mit meinen Tabletten und auch keine Anfälle bzw. Absencen habe.
Ich habe auch mit meiner Neurologin gesprochen, dass ich bzw. wir ein Kinderwunsch haben und das dass kein Problem ist. Sie musste mich auf die geringste Dosis meiner Tabletten ( Topiramat ) stellen, wobei ich auch sagen muss, die Tabletten die ich genommen hab war noch nicht bewiesen, ob ein gesundes Kind zur Welt kommen kann.
Aber ich kannte meine Ärztin schon Jahre und hab ihr vertraut und war auch positiv gestimmt. Es hat auch nicht lange gedauert womit wir ehrlich gesagt nicht gerechnet haben, wo ich die Pille abgesetzt hatte. Ich hatte eher damit gerechnet, dass es ein Jahr oder länger dauern wird, aber nach einem halben Jahr war ich schon Schwanger.
Ich hab mir auch nie wirklich den Kopf darüber zerbrochen, ob ich jetzt Schwanger bin oder nicht, ich hatte auch viel mit Arbeit zu tun und irgendwann meinte ich zu meinem Mann, da mir auch sehr oft auf der Arbeit Übel geworden ist, dass ich einen Test mache und siehe da ich war Schwanger. Ich war die ganze Schwangerschaft immer positiv gestimmt natürlich auch mal mit Ängsten. Was wäre wenn….aber darüber wollte ich nicht nachdenken. Ich hatte auch meine bedenken und Angst als ich in der 12. Schwangerschaftswoche zur Feindiagnostik musste, ob sie gesund ist und unsere Tochter war Gesund.
Und nach 9 Monaten haben ich eine Gesunde Tochter zu Welt gebracht . ❤👶

Jenni, 40

Ich bedanke mich bei Jenni, dass sie ihre Geschichte im Projekt Kinderwunsch teilt. Nach 16 Jahren Kinderwunsch hat sie nun eine tolle Tochter. Ihren Kampf zum Babyglück möchte ich euch nicht vorenthalten und habe ihre Mail vollständig übernommen. Ich wünsche Jenni alles gute für ihre Familie. 🙂

Jenni: „Mit 20 habe ich meine erste Tochter bekommen ( die leider verstorben ist) danach bin ich 16 Jahre nicht mehr schwanger geworden. Ich hatte als 12 jährige schon immer sehr viel mit Bauchschmerzen zu tun, was von den Ärzten und auch in den Krankenhäuser wo meine Mutter mit mir war immer als psychosomatisch oder als pubertierendes Getue abgestempelt wurde.

Als ich älter war hieß es, es sei psychosomatisch durch das Trauma was ich durch den tot meiner Tochter erlitten habe. Meine Periode wurde von Jahr zu Jahr stärker, länger und schmerzhafter .Ich habe auf anraten meines Gynäkologen ein Hormon genommen was wie die Pille wirkt aber nicht verhütet um die Schmerzen und die Blutung zu lindern. In der Hoffnung schwanger zu werden habe ich dann, eine Hormontherapie gemacht aber es ist zu keiner erneuten Schwangerschaft gekommen.

Nach längere Zeit haben wir es dann mit künstlicher Befruchtung versucht was auch zu keiner Schwangerschaft geführt hatte. Im Gegenteil ich lag mit einer heftigen Überstimulation im Krankenhaus. Nach einer körperlichen und psychischen Pause gingen wir dann mit den Eisprung zu berechnen mit der Temperatur Kurve. Nach einer Zeit hatte ich mir dann sogar einen Persona gekauft aber nichts führte zum Erfolg, also wieder Hormontherapie, Eisprung in der Praxis auslösen usw.

Jahre später hatte ich dann auf der Arbeit mal wieder so starke Bauchschmerzen bekommen, dass ich ins KH fuhr, dort wurde mir Blut abgenommen, Ultraschall gemacht und ein Schmerztropf gelegt. Im Blut per Ultraschall und den ganzen anderen Untersuchungen wurde nichts gefunden und ich würde mal wieder als Simulant hingestellt mit psychosomatischen Bauchschmerzen. Als ich unter Tränen den Ärzten ein Skalpell gebeten hatte um mir selber den Bauch aufzuschneiden damit endlich mal jemand guckt was da ist kam ein anderer Arzt in das Zimmer der das mitbekommen hatte und mir glaubte. Nachdem er mich untersucht hatte sagte er, dass es Dinge und Erkrankungen gibt die man im Blut und per Ultraschall nicht sehen kann.

Ich habe mir eine Überweisung bei meiner Gynäkologen geholt für eine Endoskopie/ Bauchspiegelung. Als der Arzt im OP mich Untersucht hatte, fand er keine Anzeichen für eine Endometriose und wollte die Endoskopie eigentlich nicht machen, hat es aber wegen der Eileiter Gängigkeits-Prüfung dann doch gemacht. Da der Arzt sich sicher war, dass bei mir keine Endometriose ist hieß es, ich soll nach 20 Minuten abgeholt werden. Resultat war ich lag 3 1/2 Stunden im OP und wurde Not operiert an einer schweren Endometriose. Danach sagte der Arzt, dass er so eine schwere Endometriose noch nie zuvor gesehen hatte und ich sieben Monate Zeit habe um schwanger zu werden.

Sollte ich in der Zeit nicht schwanger werden, sei ich unfruchtbar. Denn Endometriose kann wenn sie zu spät entdeckt wird zu Unfruchtbarkeit führen. Wir haben geübt wie die Weltmeister doch leider wurde ich nicht schwanger. Also fing alles von vorne an mit Hormontherapien, Eisprung in der Arztpraxis auslösen und so weiter doch nichts führt zum Erfolg. Meine Ärztin hatte nachher jegliche Weiterbehandlung auf Kinderwunsch abgelehnt und in meiner Akte geschrieben unfruchtbar durch Endometriose.

Ich habe dann von einem chinesischen Arzt gehört der mit Akupunktur und chinesische Heil Kräutern/ Tee Frauen mit unerfüllten Kinderwunsch erfolgreich behandelt. Ich habe nicht gedacht, dass man durch Akupunktur und Kräutertees schwanger wird, aber es war meine letzte Chance auf eine Schwangerschaft, also bin ich nach Dormagen zu diesem Doktor gefahren der mich dreimal Akupunktiert hat und mir die verschiedensten Kräutertees verschrieben hatte. Leider musste ich nach dreimal Akupunktur die Therapie abbrechen da meine Blutungen zu stark waren so, dass ich ins Krankenhaus musste.

Dem Namen des Arztes, darf ich aus gesetzlichen Gründen nicht nennen. Wer gerne den Namen wissen möchte, kann mich gerne über e-Mail kontaktieren.

Im Krankenhaus hieß es, wenn die Blutung aufhört, würde mir die Gebärmutter entfernt werden. An dem Tag als meine Blutung aufhörte wusste ich, dass ich am nächsten Morgen keine Gebärmutter mehr haben werde. Unter Tränen fiel mir ein, dass ich noch einen Schwangerschaftstest habe und da ich ihn ja auch bezahlt habe, wollte ich ein letztes Mal einen Test machen obwohl ich so stark geblutet hatte und ich nicht schwanger sein konnte, aber ich hatte ihn halt bezahlt.

Dieser Test zeigte mir sofort an das ich schwanger bin. Ich also in die nächste Apotheke fünf Tests gekauft und alle nacheinander gemacht. Alle zeigt an, dass ich schwanger sei! Ich bin dann sofort zum Arzt habe ihm die Tests gezeigt daraufhin wurde ein Ultraschall gemacht und man konnte kein Embryo sehen. Die Ärzte vermuten, dass ich Scheinschwanger wäre, aber aus Vorsicht Gründen wurde die OP abgesagt und eine Woche später ein erneuter Ultraschall gemacht wo dann doch an Embryo zu sehen war!

Meine Schwangerschaft lief komplikationslos bis zur 34. Woche, danach hatte ich eine Schwangerschaftsvergiftung.Meine Tochter wurde dann in der 38+ Woche geboren per Kaiserschnitt. Nach 16 Jahren langem Kampf habe ich gewonnen und ein gesundes Wunschkind! Wo niemand mit gerechnet hat dass ich noch mal ein Kind bekommen. Meine Tochter ist mittlerweile viereinhalb Jahre alt. Mein kleines Wunder.“

Anne, 21

Ich bedanke mich auch bei Anne für die Teilnahme am Projekt Wunschkinder. Danke für das süße Bild und deiner Geschichte und Gratulation zur Schwangerschaft. Deinem ungeborenen Sprössling alles Liebe, dass alles gut verläuft. Ich drücke die Daumen!   🙂

Anne und ihr Weg zum Wunschkind.
„Es fing alles damit an, dass wir kurz vor unserer Abschlussprüfung standen. Wir waren uns sicher,s das wir beide diese bestehen und habe dann im Dezember entschieden die Pille abzusetzen. Haben genau fünf Monate gebraucht, den im Mai haben wir erfahren, dass es geklappt hat. Von da an ging eine Reise mit Höhen und tiefen los. Erstmal die typischen drei Monate Übelkeit, danach mochte ich kein Fleisch mehr das zog sich bis zum Ende der Schwangerschaft. Letztendlich fünf Tage über den Geburtstermin brachte ich einen gesunden kleinen Jungen zur Welt . 😊

Jetzt nach 1 1/2 Jahren bin ich bereits erneut schwanger im 8 Monat, hier war es nicht ganz so einfach wie beim ersten Mal. Mein Zyklus spielte total verrückt und meine Hormone sowieso. Zu viele männliche Hormone war die Diagnose. Scheisse dacht ich, das wars mit dem Kinderwunsch. Obwohl ich doch so gern insgesamt zwei hätte. Ich weiß, hohe Ansprüche wenn man doch schon ein Kind hat, aber wir wollten nie ein Einzelkind. Wendeten uns recht schnell an einen Arzt unseren Vertrauens und er beobachtete es ganze drei Monate und verschrieb mir letztendlich Hormone die den Eisprung auslösen sollten. Ja das hat direkt geklappt. Wir sind glücklich und warten auf unser zweites Wunder. 🙂

Also liebe Wunschkind Mädels, merkt euch eins. Bitte gebt nie auf!!❤“

Sophie, 20

Auch Sophie hat mir ihre Geschichte zugeschickt. Sie und ihr Mann hatten beim Wunschkind keine lange Wartezeit, das Ziel vom eigenen Babyglück war ihnen schnell bewusst. Ich habe Sophies Mail etwas gekürzt, jedoch möchte ich euch keine Details vorenthalten. Liebe Sophie, ich wünsche dir und deiner Familie alles Liebe und wünsche euch viel Erfolg auf dem Weg zum Wunschkind Nummer zwei. Auch auf diese Geschichte sind wir sehr neugierig. 🙂

Seit Juli 2015 in einer Beziehung. ..uns wurde aber schnell klar, dass es was wirklich ernstes ist und irgendwann kamen dann die Gespräche über den kiwu… uns war klar, dass wir nicht lang warten wollten. Also ging es nach bestandener Prüfung zur med. Fachangestellten langsam aber sicher los. Ich habe mit der Hormonspirale verhütet und hatte absolut keinen Zyklus .. dem entsprechend war uns klar es könnte lang dauern ich wusste durch meinen Beruf, dass es nicht ungewöhnlich ist wenn man über ein Jahr übt ..aber das brauchten wir nicht. Ich wurde direkt schwanger.

Wir haben im Juni 16 die Spirale ziehen lassen. Ich hatte ja keine Ahnung wann ich einen Eisprung habe also alles erstmal ohne „Stress“ ich war natürlich trotzdem total aufgewühlt ich wollte halt unbedingt Schwanger werden und hatte die typischen bedenken was ist wenn es so lang dauert oder mit mir was nicht stimmt.

Mitte des Monats hatte ich plötzlich leichte Blutung. Ich habe gehofft, dass es Einnistungsblutungen sind mir aber natürlich versucht einzureden, dass es nicht sein kann, weil es viel zu früh ist aber davon ab musste ich ständig zur Toilette und konnte einfach nicht mehr auf dem Bauch liegen, es hat so gedrückt ich hab mich und meinen Mann völlig panisch gemacht und immer schon gesagt „ich bin bestimmt Schwanger“, aber es im nächsten Moment dann doch wieder mit anderen Gründen in Verbindung gebracht. Ich wollte nicht von einem negativen SS-Test enttäuscht werden.

Zur Unterstützung habe ich eine kiwu app herruntergeladen. Das ganze Ding hat mich natürlich noch mehr verrückt gemacht, aber was soll’s also bin ich dann nach diesem Kalender gegangen. An einem Montag habe ich einen Clearblue Früherkennungstest gemacht, der natürlich negativ war .. ich war wie auch schon vorhergesehen enttäuscht mein Mann wollte mich aufbauen und es war ja auch erst der erste Versuch. Ich wollte aber jeden Tag ein neuen machen, weil mich das so gewurmt hat. Ich habe aber auf Wunsch meines Mannes sehnsüchtig bis Donnerstag gewartet. Am Donnerstag morgen war der Test positiv.

Wir waren völlig überwältigt. Mein HCG wert war hoch, sehen konnte man noch nichts aber das kam alles im Laufe der  nächsten Woche. Ich hatte vor jedem Termin angst, aber alles war gut. Von der typischen Übelkeit war ich nicht geplagt aber ich hatte wie schon vorher eine Magenschleimhautentzündung in der 15 SSW, aber Dank Pantoprazol ging es mir ab Mitte der 20 Woche wieder gut. Der Rest verlief ohne Probleme das Typischen Kleinkram halt Rückenschmerzen viel auf Toilette müssen etc..

Ich hatte immer gesagt, ich möchte einen Kaiserschnitt. Ich hatte so viele gescheiterte Geburten gesehen, dass wollte ich nicht dann lieber gleich so. Doch als ich plötzlich schwanger war, war klar ich entbinde spontan, aber der kleine lag von Anfang an falsch herum. Also haben mein ehemaliger Chef und ich in der 31 SSW den Termin für den Kaiserschnitt geplant. Alles nahm seinen Lauf.. bis sich das Kind doch noch gedreht hat in der 34 Woche, aber ich war da nicht mehr wirklich von dem Kaiserschnitt abzubringen.

Meine Hebamme meinte, dass wäre okay. Im Laufe der Woche bekam ich  immer höheren Blutdruck. Meine Hebamme meinte auch gleich mein Doc. soll doch bitte nochmal drauf gucken. Also gleich auffälligen Urin gehabt die Blutwerte waren aber OK. Der Blutdruck ging aber nicht runter auch nicht durch Tabletten. Also bekam ich an einem Donnerstag ( 23.2.17 ) mittags einen Anruf. Ich war dort 35+5 dass sie den kleinen heute holen wollen. Ich sollte entschärft werden noch vor dem Wochenende. Abends an den Tag habe ich per Kaiserschnitt entbunden. Ich fand es gar nicht schlimm ich hatte keine schmerzen und auch sonst nichts ich konnte auch morgens gleich aufstehen.

Der kleine hatte etwas Startschwierigkeiten aber das legte sich zum Glück. Nun wird er schon ein halbes Jahr alt und wir wissen trotz aller Höhen und Tiefen, dass wir es nächstes Jahr nochmal versuchen werden. Panik, Angst, Enttäuschung, Aufregung und Freude! Ich bin jetzt schon aufs nächste mal gespannt.

Anny, 30

Anny hat mir zwei süße Bilder von der kleinen Ida zugeschickt. Ihre Geschichte habe ich vollständig übernommen. Trotz ersten Rückschlag wünsche ich dir liebe Anny und deiner Familie viel Kraft und alles Gute mit deiner Zuckermaus klein Ida. 🙂

Anny: „Mein Name ist Anny. Ich bin 30 Jahre alt und Mutter einer Tochter namens Ida, 6 Monate alt. Alles begann 2014. Mein Freund und ich waren schon über das verflixte siebte Jahr hinaus und der Wunsch eine Familie zu gründen rückte immer näher. Ich nahm zu dieser Zeit meine Pille bereits über 10 Jahre. Im Oktober 2014 setze ich diese ab und ich rechnete natürlich nicht damit in nächster Zeit schwanger zu werden, schließlich braucht der Körper nach so vielen Jahren voller Hormone erstmal eine Erholung.

Anfang März merkte ich eine Veränderung meiner Brüste, sie spannten und fühlten sich hart an. Auch meine Periode blieb aus. Am 6.3.2015 machten wir einen Test und er war wirklich positiv… nun war es wirklich soweit- wir sollten Eltern werden. Von da an war ich dann wöchentlich beim Frauenarzt.. Ende März dann der Schock- kein Herzschlag zu sehen… 3 Tage hieß es abwarten und nochmal kontrollieren. In diesen 3 Tagen konnte ich weder schlafen, noch essen oder an irgendwas anderes denken als an dieses kleine Wesen in meinem Bauch und ich entschied mich vorab damit abzufinden um keine all zu großen Hoffnungen zu haben. Am 2.4.2015 dann Gewissheit- das kleine Herz hatte aufgehört zu schlagen- Fehlgeburt! Ich musste am selben Tag noch in die Klinik, eine weitere Untersuchung über mich ergehen lassen und dann zur OP Besprechung. Das ganze spielte sich wie ein Film vor meinen Augen ab – die ganze Autofahrt über weinten wir. Am 3.4.2015 war dann die Ausschabung (was für ein Begriff). Ich habe alles gut überstanden und ging noch am selben Tag nach Hause.

Einerseits hattest du bis gestern ein Baby im Bauch und heute ist dieses Baby nicht mehr da und du lebst wieder weiter wie vorher als wäre nichts gewesen. Was für eine verrückte Welt! Wir entschieden uns 6 Monate zu pausieren bevor wir wieder versuchten schwanger zu werden. Im Dezember 2015 startete dann Versuch Nummer 2… dieses mal kannte ich die Anzeichen einer möglichen Schwangerschaft und tatsächlich trübte mich mein Instinkt nicht so dass wir am 6.6.2016 einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielten… wir waren glücklich das es so schnell wieder geklappt hatte aber auch voller Angst das uns dasselbe noch einmal widerfahren könnte.

In meinem Fall verlief dieses mal alles super und nach Plan- ich hatte eine tolle Schwangerschaft ohne Komplikationen und eine für mich positive Geburt. Als unsere Ida am 09.02.2017 dann in meinen Armen lag ist unser Traum endlich wahr geworden.“

Du möchtest dein Glück mit anderen Kinderwunsch Mädels teilen? Dann schick mir deine Geschichte, wie dein Weg zum Wunschkind war. Füge ein oder zwei Bildern hinzu und sende es mir über E-Mail an: Kinderwunschtipps@gmail.com

Ich freue mich auf weitere tolle Familys mit ihren Geschichten.

Dieses sollte die Email enthalten:

  • Deinen Vornamen mit Alter
  • wenn gewünscht Vorname des Partners mit Alter
  • Vorname des Kindes oder der Kinder
  • Persönlich Bilder deines Glücks oder ein Ultraschallbild (gerne auch mehrere Bilder)
  • deine Motivierende Story

Sei dabei 🙂

Liebe Grüsse

Kathi

 

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